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Knötchen
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Betreff des Beitrags: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Fr 3. Jul 2009, 17:01 |
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Registriert: So 9. Mär 2008, 22:14 Beiträge: 2654 Wohnort: Früher: Deutschland - Heute: Österreich ;)
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Hallo,  hat von euch schon mal jemand etwas von dem Buch "Die Hütte" gehört oder es vielleicht sogar gelesen? Wie denkt ihr über dieses Buch? In den USA führte dieser Roman „The Shack“ („Die Hütte“) von William Paul Young im Jahr 2008 ungeschlagen die Bestsellerlisten an und auch weltweit war es 2008 das meistverkaufte Buch. Nun ist auch eine deutsche Ausgabe „Die Hütte“ erschienen und in der Spiegel-Bestellerliste bereits auf Platz 9 vorgerückt. Ich denke, das ist ein Grund, dass man mal zu dem Buch Stellung nimmt - zumal es auch in christlichen Kreisen auf ein positives Echo stößt. Kurzbeschreibung: Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Lieben Gruß Knötchen
_________________ Joh 14, 6 Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Joh 11, 25 + 26 Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?Wenn du technische Fragen oder Probleme hast, melde dich bei mir. Wir werden versuchen, jedes Knötchen zu lösen 
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Enrico
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Sa 4. Jul 2009, 12:36 |
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Registriert: Di 20. Mai 2008, 13:30 Beiträge: 81 Wohnort: München
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Knötchen
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Sa 4. Jul 2009, 17:43 |
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Registriert: So 9. Mär 2008, 22:14 Beiträge: 2654 Wohnort: Früher: Deutschland - Heute: Österreich ;)
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Hallo Enrico, vielen Dank. Die zwei Dokumente sind lang, aber interessant. Ich kopiere hier mal aus beiden die Schlussfolgerungen rein. SCHLUSSFOLGERUNG: Unter dem Deckmantel “christlichen Gedankenguts” präsentiert “Die Hütte” ein Gottesbild, das eher aus der fernöstlichen Mythologie und Mystik stammt. Der Leser sollte sich hüten, dass das scheinbar christliche, scheinbar der Bibel entlehntem Gedankgut nicht dazu instrumentalisiert wird, eine Illusion und Irrlehre hervorzubringen. Können Anklänge an biblische Aussagen tatsächlich irreführend sein? Ja, der Satan selbst benutzte unter anderem abgewandelte Bibelzitate, um Jesus zu versuchen. Jesus widerstand ihm allerdings jeweils durch richtig und treffend zitierte biblische Aussagen (Mt 4,5-6). Das Potpourri aus biblischen Anklägen vermischt mit mythologischen und spiritistischen New-Age-Gedanken harmoniert sicher gut mit der Anschaung der Emering Church, die mit dem postmodernen New Age verwickelt ist. Ob so etwas über ein theologisches Sachbuch oder über einen Roman als „narrative Theologie“ vermittelt wird, macht da keinen Unterschied – es werden falsche Vorstellungen von Gott verbreitet. Wie A.W. Tozer schrieb: „Falsche Vorstellungen über Gott sind nicht nur die Quellen, aus denen das trübe Wasser des Götzendienstes hervorfließt; sie sind schon an sich Götzen. Der Götzendiener stellt sich einfach einen falschen Gott vor und handelt, als sei diese Vorstellung wahr.“[22] DIE WAHRHEIT: „Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus. Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.“ (2. Kor. 11,3-4) http://www.betanien.de/verlag/material/ ... php?id=130SchlussfolgerungTrotz meiner anfänglichen Offenheit für das Buch Die Hütte und meiner Entschlossenheit, das Buch unvoreingenommen zu lesen und zu beurteilen, komme ich zu dem Schluss, dass die Inhalte sehr bedenklich sind. Ich dachte zuerst, dass es sich grundsätzlich um ein gutes Buch handelt, welches einige unbeabsichtigte (wenngleich ernsthafte) Fehler enthielt; nachdem ich es aber gründlich gelesen hatte, musste ich meine Meinung ändern. Leider kann ich das Buch nur als eine Schrift betrachten, welche in verdeckter Form den unitarischen Zweig des Universalismus vertritt, der von einer poststrukturellen Philosophie (Philosophie seit den 1960er Jahren, welche normative Vorstellungen in Frage stellt) und Einflüssen aus dem östlichen Mystizismus beeinflusst ist. Im Grunde verdient Die Hütte es nicht, als ein christliches Buch zu gelten. Der dreieinige Gott wird zu einem monolithischen omnipräsenten “Verb” gemacht, die Natur Christi wird zerteilt und sein Kreuzestod von jeder Bedeutung entleert. Das Heil hat folglich nichts mehr mit dem persönlichen Glauben an Jesus zu tun, sondern gilt automatisch allen Menschen. Die Antwort auf das Problem des Bösen und des Leidens in der Welt hat nichts mit der Art von Gerechtigkeit Gottes zu tun, wie sie am Kreuz demonstriert wird, sondern es handelt sich um die Hoffnung, dass Gott unweigerlich alle unsere Entscheidungen dazu benutzt, um eine bessere Zukunft zu gestalten. Die wahre Gute Botschaft, welche die Bibel uns als Trost in unseren Leiden verkündet, geht über die Gewissheit hinaus, dass Gott gut ist oder dass er alles zu einem guten Ende führen wird. Es ist auch mehr als der Trost, dass Jesus mit uns gelitten hat. Es geht um das Leiden Jesu für uns am Kreuz, indem er die Sünden der Menschheit auf sich genommen und das Böse besiegt hat, das uns und das Universum befleckt hat. Es geht um die große Verheißung des Evangeliums, dass alle, die auf Christus vertrauen, von ihrer Schuld befreit werden und mit Ihm vereinigt werden können, um mit dem dreieinigen Gott in einem erneuerten und geheiligten Universum ewig Gemeinschaft haben zu können. Im Evangelium erscheint Gott wirklich, um unter seinem Volk und in seiner Schöpfung zu wohnen – nicht um Kaffee zu kochen, sondern um die Tränen seines Volkes wegzuwischen, den Tod zu besiegen und dem Leiden ein Ende zu bereiten. Der, der „alles neu macht“, ist das Lamm Gottes, das für die Sünde der Welt geopfert wurde; und er ist der Anfang und das Ende aller Dinge, er ist der, mit dem alle Gläubigen für immer verbunden sein werden (Offb.21:1-8). Dies ist eine bessere Erzählung und eine weit bessere Botschaft als die des ohnmächtigen Gottes in dem Buch Die Hütte. http://www.forumbc.de/include.php?path= ... ownload=go
_________________ Joh 14, 6 Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Joh 11, 25 + 26 Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?Wenn du technische Fragen oder Probleme hast, melde dich bei mir. Wir werden versuchen, jedes Knötchen zu lösen 
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Reini
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Sa 4. Jul 2009, 19:48 |
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Registriert: So 16. Mär 2008, 23:21 Beiträge: 1602 Wohnort: Haslach
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ich finde es schon erstaunlich  .... ... nicht so sehr die Tatsache, dass dieses Buch ein Kassenschlager wurde .... das kann ich noch gut verstehen, denn der in diesem Buch beschriebene "Gott" in jener Hütte an jenem Wochenende ist nicht nur mundgerecht für die Religiösen, sondern auch für die New Ager, für die Esoteriker, die Mystiker und all die anderen "spirituellen Stömungen", die sich gern ihren eigenen Gott schaffen bzw. bei denen bereits Satan als "Gott" vorstellig wurde. Ein "Jesus" der nicht richtet - der den Sünder nach dem Gericht nicht seinen Platz in der ewigen Verdammnis in der Hölle zuweist - ein "Jesus" der auf der Gefühlschiene kommt und den Menschen ein paar Tränen der Rührung gentlockt - ein "Jesus" der selbst mit anderen Religionen kein Problem hat, der kommt in dieser Welt immer gut an. Was die betrogenen Menschen dabei nicht sehen, ist aber, dass dieses ein ANDERER "Jesus" ist - nämlich der falsche "universale Jesus" des neuen Zeitalters, welcher die Menschen genau auf dieser Schine bzw. mit dieser Verführngsmasche hinter sich zusammenführen wird. Die Bibel sagt für die letzte Zeit voraus, dass viele Verloren gehen weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. 2. Thessalonicher 2,10 GOTT und JESUS stellt sich uns Menschen in seinem Wort DER BIBEL vor. Hier kann jeder der will, IHN - den gerechten und heiligen Gott kennen lernen. Fakt ist aber, dass die Menschen lieber einen anderen Gott bzw. anderen Jesus haben wollen - und darum sind sie dann auch ganz begierig, wenn jemand von einem anderen Jesus und von einem anderen Gott erzählt - so wie Young in seinem Buch. Von daher eigentlich nichts wirklich Neues unter der Sonne. Wo ich aber nun nicht schlecht gestaunt hatte, war die Reaktion vieler Evangelikaler! ... eigentlich hätte ich erwartet, dass hier recht schnell eine geschlossene Front - ähnlich wie beim Buch "Das Sakrileg" gegen dieses Buch und seinen falschen "New-Age-Jesus" gebildet wird. Das es aber offensichtlich ganz anders kam und viele Evangelikale die völlig berechtigten Warnungen und Mahnungen einzelner Geschwister oft nur lässig zur Seite schoben, war für mich ein gewisses "aha-Erlebnis" - wenngleich der sehr traurigen und betroffenen Art. Ich habe einge Diskussionen in verschiedenen Fore einwenig mitverfolgt und war zum Teil schon verblüfft, wie einige dieses Machwerk sogar noch mit Zähnen und Klauen verteidigten. Ich finde es gut und richtig, Ungläubige bzw. religiös verführte Menschen vor diesem Buch zu warnen (was sie dann draus machen ist ihre Sache) - evangelikale Christen hingegen, welche ja Gott und JESUS durch die Bibel kennen gelernt haben (so sollte es zumindest sein) müssten im Licht der Bibel eigentlich selbst erkennen, welchen vergleichweisen Dreck sie mit Youngs Buch in Händen halten. Von daher müsste es sich eigentlich erübrigen, hier noch weitere Worte zu verlieren. Aber die Zeit ist weit voran geschritten und so ist es wohl auch als ein Zeichen unserer Zeit zu sehen, dass die ärgsten Dinge schon nicht mehr gesehen und erkannt werden und auch viele im evagelikalen Lager einem plumpen "Jesus-Plagiat" wie in Youngs Buch blind hinterher huren. Obwohl es sich aus dem bereits gesagten eigentlich erübrigt, möchte ich dennoch als Abschluß noch feststellen, dass ich mit Youngs falschen "Hüttenjesus" absolut nichts am Hut habe - sondern einzig und allein an jenen ganz anderen JESUS glaube, der sich uns in seinem Wort - der Bibel vorstellt! Reini
_________________ Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8,36
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Gabi
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Fr 10. Jul 2009, 20:28 |
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Registriert: Fr 10. Jul 2009, 19:19 Beiträge: 705
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Ich persönlich habe das Buch nicht gelesen, weil ich dazu keine Erlaubnis hatte. Ein klares "Nein" fand sich in meinem Herzen und ich weiß auch jetzt, nach einigen Reaktionen von Christen ganz genau warum. Dieses Buch ist hochgradig esoterisch. Eine Schwester schrieb folgenden Satz:
----------- "Die Hütte" - einfach genial - aber anders Ach ja Vorsicht könnte dein Leben und deinen Glauben grundlgend erschüttern
Meine sofortige Antwort lautete: Ich persönlich bin mir mit diesem Buch absolut nicht sicher. Wenn ich jetzt zum Beispiel lese, dass mein Glaube grundlegend erschüttert werden kann, dann bin ich doppelt vorsichtig, denn mein Glaube auf dem Fels gegründet kann nicht erschüttert werden. Falls doch, so gehe ich persönlich davon aus, dass dieses Fundament nicht wirklich stark ist, wo ich mir die Frage stelle, ob der Fels dann wirklich Jesus Christus ist. -------
Gott Vater wird in diesem Buch u. a. als afrikanische Frau dargestellt und kommt der "Bibel in gerechter Sprache" nahe, worin Gott/Vater/Mutter geschrieben steht. Zudem dient das Bild, dass Gott sich als Mutter vorstellt, dem Katholizimus und anderen "Mutter-Religionen".
In der Bibel heißt es ausdrücklich: "Abba, lieber Vater"! Jesus selbst spricht von IHM als Vater und niemals als Mutter!
Und dass der Heilige Geist jetzt durch ein japanisches Wort beschrieben wird (ob dies in dem Buch sogar sein Name sein soll, weiß ich nicht genau), kommt dem östl. Mythizismus sehr zugute, oder besser gesagt den Menschen, die ihm verfallen sind.
Also ich persönlich kann nur sagen: Dieses Buch ist (genau so wie die Bibel in gerechter Sprache) fürs Feuer bestimmt.
Gruß Gabi
_________________ Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Kol. 1, 13-14
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Berndt
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Sa 11. Jul 2009, 17:27 |
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Registriert: Mo 17. Mär 2008, 02:21 Beiträge: 1188
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Aus dem aktuellen "Topic":
Der gotteslästerliche Roman „Die Hütte" Mitte Juni erschien ein amerikanischer Buch-Bestsel¬ler auf Deutsch: „Die Hütte". „The Shack", so der US-Titel, wurde bisher mehr als 6,5 Millionen Mal verkauft und steht seit 55 Wochen auf der Bestseller-Liste der Zeitung New York Times.
Die deutsche Übersetzung erscheint im nicht christlichen Allegria-Verlag, der zum Ullstein-Verlag gehört. Der christliche Buchmarkt wird über Gerth-Medien (Asslar) bedient. In dem Roman schildert der Autor, der kanadische Missionarssohn William Paul Young, Gespräche mit Gott. Die Story handelt von dem Familienvater Mack, dessen jüngste Tochter von einem Serienmörder umgebracht wurde.
Ihre letzten Spuren fand die Polizei in einer Schutzhütte, in deren Nähe die Familie bei einem Ausflug campierte. Vier Jahre nach dem Mord erhält Mack, der seither mit Gott hadert, eine rätselhafte Einladung, in diese Hütte zu kommen. Dort trifft er Gott, Jesus und den Heiligen Geist. Im Gespräch mit den Dreien über das Böse und das Leid kommt er zu einem neuen Glaubensverständnis.
Wie der Autor William Paul Young in einem Interview mit dem deutschen evangelikalen Medienmagazin pro (Wetzlar) beteuert, wollte er mit diesem Roman allein seinen Kindern und Freunden deutlich machen, mit welcher unendlichen Liebe Gott den Menschen begegnet. Deshalb habe er nur 15 Exemplare von seinem Erstlingsroman drucken lassen und verschenkt. Doch dann sei durch Mund-zu-Mund-Proganda „Die Hütte" zum Millionen-Seller geworden – auch dank Unterstützung prominenter US-Evangelikaler.
Young führt den Erfolg seines Romanes im Wesentlichen darauf zurück, dass er Antworten gebe auf existenzielle Fragen des Lebens: Warum kann Gott Leid zulassen? Was ist das für ein Gott, der trotz seiner Allmacht im Leben von Menschen schrecklichste Dinge nicht verhindert?
„Die Hütte" helfe Menschen, genau diese Fragen zu beantworten, so der Autor, und das durch eine Sprache, die nicht religiös-theologisch daherkomme. Wie dann?
Christus ist in dem Roman ein „guter alter Junge", der gerne Dinge in Ordnung bringt und „Gefallen hat am Kochen und Gärtnern". Er lacht über plumpe Witze, hat etwas von einem Trottel, befasst sich mit Forellen fischen, indem er – auf dem Wasser laufend – ihnen nachjagt. Der „Hütte-Christus" umarmt und lacht gerne mit den beiden anderen Mitgliedern der „Dreieinigkeit" und führt lange Dialoge mit ihnen. Dabei tritt Gott in der Figur einer dicken afro-amerikanischen Frau auf, der Heilige Geist als zartgliedrige asiatische Dame. Der gute, alte Junge, die Dicke und die Asiatin vermitteln als „Orakel Gottes" „göttliche" Einsichten und Erklärungen zum menschlichen Leben.
Nicht nur Nicht-Christen sind begeistert von diesem Roman, auch Evangelikale bejubeln ihn enthusiastisch. Doch welchen Jesus vermittelt „Die Hütte"?
Viele „Weisheiten" aus dem Roman finden sich in der Bibel nicht. Young fantasiert sich ein eigenes Gottesbild zusammen und verstößt damit heftig gegen das Bilder-verbot aus 2. Mose 20 Vers 4. Dazu legt er den göttlichen Instanzen ein Psycho-Geschwätz in den Mund, das er sich selbst ausgedacht hat.
Zusammengefasst ergibt das einen schlimmen Fall von Gotteslästerung. Young, der von sich behauptet, Jesus zu lieben, präsentiert in seinem Roman einen Jesus, den „die Welt" leicht lieb haben kann – einen falschen Christus! - Ende -
Berndt
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Gabi
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Mi 22. Jul 2009, 19:31 |
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Registriert: Fr 10. Jul 2009, 19:19 Beiträge: 705
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_________________ Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Kol. 1, 13-14
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Knötchen
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Do 24. Sep 2009, 14:37 |
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Registriert: So 9. Mär 2008, 22:14 Beiträge: 2654 Wohnort: Früher: Deutschland - Heute: Österreich ;)
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Die Hütte Kritische Anmerkungen zu einem aktuellen Bestsellervon Marcus Hübner zum Lesen (Seite 7) : http://www.bekennende-kirche.de/hefte/Bekennende_Kirche_38.pdfoder zum Zuhören (hier wird der Artikel vorgelesen) : http://www.bekennende-kirche.de/hefte/Bekennende_Kirche_38_1.mp3
_________________ Joh 14, 6 Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Joh 11, 25 + 26 Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?Wenn du technische Fragen oder Probleme hast, melde dich bei mir. Wir werden versuchen, jedes Knötchen zu lösen 
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Berndt
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Fr 25. Sep 2009, 12:45 |
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Registriert: Mo 17. Mär 2008, 02:21 Beiträge: 1188
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Ich haber mir Eure Links angeschaut, - sehr informativ. Um es mit einem User von Gabi angeführten Link zu sagen (bethanien):
P.S.: Dass "Die Hütte" in Deutschland in einem bekannten Esoterik-Verlag erscheint, ist quasi das sprichwörtliche Bild statt der tausend Worte...
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Noch einmal die Zusammenfassung (in Kurzform) der Rezession von Markus Hübner:
Zusammenfassung Die Hütte propagiert ein verkehrtes Verständnis von Gott und einen unbiblischen Erlösungsweg. Der Leiter des christlichen Medienmagazins Pro meint, man tue diesem Buch Unrecht, wenn man seine sachlichen Fehler kritisiere, denn es sei ja lediglich Fiktion. Aber darauf ist zu erwidern:
Auch ein fiktives Buch, das einen unbiblischen Er lösungsweg proklamiert, darf nicht als christlich propagiert werden.
Für unser Verständnis über den dreieinigen Gott kann Die Hütte nicht weiterhelfen, denn das Buch verbreitet ein unbiblisches Gottesverständnis, und es stellt eine Gefahr dar für die, deren Unterscheidungsvermögen noch nicht geschult ist. Weil es einen falschen Erlösungsweg zeichnet, in dem der einzige Heilsweg über das Kreuz verschleiert wird, bzw. falsch dargestellt wird, ist es auch als evangelistisches Mittel nicht einsetzbar. Mark
Driscoll empfiehlt denjenigen, die Die Hütte noch nicht gelesen haben, etwas ganz Einfaches: „Tut es nicht!“ Diesem Rat schließe ich mich uneingeschränkt an.
Grüsse von uns B/R
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Reini
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Fr 25. Sep 2009, 13:07 |
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Registriert: So 16. Mär 2008, 23:21 Beiträge: 1602 Wohnort: Haslach
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... stimmt Berndt! DAHER - der richtige Platz für "die Hütte", ist diese Tüte  Reini
_________________ Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8,36
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Knötchen
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Di 6. Okt 2009, 18:53 |
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Registriert: So 9. Mär 2008, 22:14 Beiträge: 2654 Wohnort: Früher: Deutschland - Heute: Österreich ;)
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Noch eine R E Z E N S I O N „Die Hütte“ – das beste Buch über Gott seit der Bibel? von Wolfgang Bühne aus G e m e i n d e g r ü n d u n g N r . 1 0 0 , 4 / 0 9
Wolfgang Bühne „Die Hütte“ - „Das beste Buch über Gott seit der Bibel“? Eine kritische Rezension Der amerikanische Bestseller „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young (seit über einem Jahr in der Bestseller-Liste der New York Times), ist in den USA mehr als 6,5 Millionen Mal verkauft worden und stürmt seit Juni 2009 nun auch die Bestseller-Listen in Deutschland, nachdem es im Verlag Allegria (Ullstein-Gruppe) erschienen ist und durch den Verlag „GerthMedien“ im evangelikalen Bereich verbreitet und vermarktet wird. Bereits wenige Wochen nach dem Erscheinen gab es begeisterte Reaktionen. Viele Leser schreiben, das durch dieses Buch ihr „Gottesbild positiv verändert“ und die „Beziehung zu Gott (´Papa´) vertieft“ wurde. Andere seien durch die Lektüre „unglaublich berührt worden“ oder bekennen, dass ihr „spirituelles Leben völlig verändert“ wurde. Der amerikanische Theologe Peterson urteilt sogar, dass „dieses Buch für unsere Generation das ist, was Bunyans ´Pilgerreise´ für dessen Generation war“. Der ansonsten eher esoterische Verlag Allegria wirbt für seinen Bestseller mit dem Prädikat: „Das beste Buch über Gott seit der Bibel!“ Der Autor Der Kanadier William Paul Young stellt sich im Anhang und Klappentext des Buches als Sohn von Missionaren in Papua-Neuguinea vor, der in seiner Kindheit sexuell missbraucht wurde und in seiner Jugend „mit Lügen, zwanghaftem Perfektionismus und allgegenwärtiger Scham“ (S.292) belastet war. Später „arbeitete er viele Jahre als Büroangestellter und als Nachtportier im Hotel“ und war „viele Jahre Mitarbeiter in einer christlichen Gemeinde. Mit seiner Frau Kim und seinen sechs Kindern lebt er in Happy Valley im US-Bundesstaat Oregon“ – so der Klappentext. Er schreibt über sich selbst, dass er sich auf einem „schmalen Grat zwischen Selbstmord und Flucht bewegte – das alles versteckt unter einer Maske aus äußerer Anpassung, Spiritualität und Gesundheit“. Sein Lebenszug sei 1994 entgleist - „mit verheerenden Resultaten“(S. 292). Im Jahr 2005, als er 50 Jahre alt wurde, hätte Gott zu „seinem Herzen geflüstert“, dass dieses Jahr ein Jahr der „Heilung und Aussöhnung“ sein würde, wo Gott sein Leben „so wiederherstellen würde, wie es ursprünglich geplant war“ (S. 293). In diese Zeit fällt sein Entschluss, dieses Buch zu schreiben, in dem der Autor viele eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet hat. Entstehung und Zielsetzung des Buches In den folgenden Monaten reifte der Vorsatz, seinen Kindern zu Weihnachten als Geschenk einen Roman zu schreiben - um ihnen eine „Geschichte zu erzählen, die ihnen Freude machte und durch die sie ihren Vater besser verstehen würden, und den Gott, den ihr Vater so sehr liebt“ (S. 295). Das Manuskript wurde also zunächst nicht geschrieben, um einmal als Buch verlegt zu werden. Nachdem es aber einige Freunde gelesen hatten und davon begeistert waren, wurde es von „drei Brüdern im Geist“, die Erfahrung mit Medien hatten, redigiert und erweitert. Es sollte zunächst als Buch erscheinen, allerdings mit dem ausdrücklichen Ziel, Interesse für einen geplanten Kino- Film zu wecken, um damit „eine Welt hungriger Herzen zu erreichen“ (S. 292). Da sich aber kein Verlag fand, der bereit war, dieses Buch ohne Abstriche zu veröffentlichen, gründete man 2007 einen eigenen Verlag, der „Die Hütte“ als erstes Buch herausgab. Laut Verlagsangabe wurde das Buch „nur durch Mundpropaganda, Empfehlungen und Internetforen zum meistverkauften amerikanischen Bestseller 2008“, das inzwischen in viele andere Sprachen übersetzt und in über 25 Ländern verbreitet wurde. Mit dem Erlös dieses Buches soll – wie erwähnt - ein „abendfüllender Film“ gedreht werden, „der weltweit ein großes Publikum erreicht und ein akkurates Bild vom Wesen und Charakter Gottes zeichnet, für eine Menschheit, die sich aus tiefsten Herzen nach einem solchen Gott sehnt“ (S. S. 301). Geistige und geistliche Hintergründe In seiner „Danksagung“ am Ende des Buches bekennt der Autor, dass er viele Anregungen „von einigen längst verstorbenen Herrschaften wie Jacques Ellul, George McDonald, A.W. Tozer, C.S. Lewis, Gibran, den Inklings und Sören Kierkegaard“ bekommen hat, sich aber auch lebenden Autoren und Rednern wie Ravi Zacharias, Wayne Jacobsen usw. zu Dank verpflichtet fühlt (S. 290). Tatsächlich findet man in diesem Buch auch Zitate von Blaise Pascal, A.W. Tozer, Oswald Chambers usw., was darauf hindeutet, dass der Autor mit den Werken von Autoren vertraut ist, die man als konservativ, bibeltreu oder fundamentalistisch bezeichnen würde. Das wird manche Leser vielleicht verwirren, entspricht aber genau dem Inhalt des Romans, der ein Gemisch von sehr richtigen und biblischen Wahrheiten, wie auch von absolut gotteslästerlichen Vorstellungen vermittelt. Interessant ist, dass Wayne Jacobsen, der Autor des in letzter Zeit vielgelesenen Buches „Der Schrei der Wildgänse“, großen Einfluss auf den Inhalt, die Bearbeitung und Verbreitung des Buches hatte. Für Young war Jacobsen „der einzige Autor, den ich kannte, der in einem meiner Geschichte verwandten Genre schrieb. Sein neuestes Buch ´Der Schrei der Wildgänse´ war ein paar Monate zuvor erschienen, und es gefiel mir sehr.“ (S. 296/297) Jacobsen ist einer der erwähnten „drei Brüder im Geist“ und wer sein Buch „Der Schrei der Wildgänse“ gelesen hat, wird viele seiner Ideen und seiner Gottes-Vorstellungen im Buch „Die Hütte“ wiederkennen. Die Inhalt des Buches Der erste, recht kurze Teil schildert mitreißend und emotional aufwühlend die Entführung von Macks jüngster Tochter „Missy“ während eines Familienausfluges. Ihre letzten Spuren hat man in einer verlassenen Schutzhütte tief in der Wildnis von Oregon gefunden, wo sich Hinweise finden, dass sie von einem Serienmörder ermordet wurde. Vier Jahre später, mitten in der „großen Traurigkeit“, in der Mack mit Gott über den Verlust seiner Tochter hadert, erhält er eine rätselhafte Einladung von „Papa“ (Gott), der ihn für ein Wochenende in die besagte Hütte einlädt. Trotz aller Einwände seines Verstandes macht er sich auf den Weg und trifft dort persönlich „Gott“ (“Papa“) in der Gestalt einer „großen, dicken Afroamerikanerin“ (S. 94), die auch „Elousia“ genannt wird. Dann taucht eine „kleine, eindeutig asiatische Frau...mit melodiöser Stimme“ (S.95) auf, die sich „Sarayu“ nennt und den Heiligen Geist verkörpern soll und schließlich „Jesus“, der als gutmütiger, grinsender Handwerker dargestellt wird, der „Papa“ lachend als „Scherzkeks“ bezeichnet (S. 101). Auf den folgenden fast 200 Seiten werden dann Begegnungen und Gespräche Macks mit der „Dreifaltigkeit“ geschildert, die ich teilweise als kitschig, blasphemisch und abstoßend empfand, so dass ich mich zum Weiterlesen zwingen musste und daher die begeisterten Reaktionen vieler Leser in keiner Weise nachvollziehen kann. Spätestens ab dem 15ten Kapitel müsste jedem Bibelleser deutlich werden, dass man ein esoterisches Minenfeld betreten hat, wo sich Mack mit seinem verstorbenen Vater – zu Lebzeiten ein nach außen religiöser, aber ansonsten bösartiger Säufer, der zu Hause seine Frau verprügelt und Gott anschließend um Vergebung bittet (vgl. S. 10) – versöhnt und anschließend die ermordete kleine Missy nachträglich beerdigt wird und „Sarayu“ am Grab das Lied singt, dass Missy selbst für ihre Beerdigung geschrieben hat. Warum man vor diesem Bestseller warnen muss! 1. Das Buch verstößt eindeutig gegen das zweite Gebot (2. Mo. 20,4 und 5. Mo. 4,23). Es vermittelt ein Bild von Gott, das eindeutig nicht mit der Heiligen Schrift - worin Gott sich selbst offenbart - übereinstimmt, sondern ist ein Produkt menschlicher Phantasie und humanistischer, esoterischer Vorstellungen. Und das ist Gotteslästerung, selbst wenn man dem Autor beste Motive zugesteht. 2. Das Buch wurde nach Aussagen des Autors nicht als unterhaltsamer Roman geschrieben, sondern mit der ausdrücklichen Absicht, ein „akkurates Bild vom Wesen und Charakter Gottes zu zeichnen“ (S. 301). Doch das Tragische ist, dass die vielen Leser in aller Welt hier ein völlig falsches Bild von Gott bekommen, bei welchem u.a. die Gerechtigkeit und Heiligkeit Gottes ausgeblendet und damit die Leser getäuscht und betrogen werden. Der kumpelhafte „Papa“ dieses Buches entspricht nicht dem Gott der Bibel, „den kein Mensch sehen und leben kann“ (2. Mo. 33,20) und „vor dessen Angesicht die Erde entfliehen“ wird (Offb. 20,11). 3. Das Problem der Sünde, die Wirklichkeit der Hölle und der ewigen Verdammnis wird relativiert oder geleugnet. Es wird ein Wohlfühl-Evangelium suggeriert, das den Leser nicht zur Erkenntnis der eigenen Verlorenheit bringt und Jesus Christus nicht als Herrn unseres Lebens vorstellt. Der Rezensent Daniel Hames urteilt sehr richtig: „Der dreieinige Gott wird zu einem ... ´Verb´ gemacht, die Natur Christi wird zerteilt und sein Kreuzestod von jeder Bedeutung entleert. Das Heil hat folglich nichts mehr mit dem persönlichen Glauben an Jesus zu tun, sondern gilt automatisch allen Menschen.“ Winfried Kuhn, selbst Autor und Vertriebsleiter der Stiftung Christlicher Medien (Holzgerlingen) schreibt: „Drei lustige oder abgedrehte Personen, die ein bisschen Seelenmassage betreiben, können doch die Wirklichkeit von Gottes Wesen nicht beschreiben. Worte wie Sünde, Gottes Gerechtigkeit, alles zentrale biblische Aussagen, bleiben fast unerwähnt oder werden weich gespült. Ja, selbst ewige Verlorenheit wird relativiert. Dieses Buch ist Wasser auf die Mühlen derer, die Gottes Gericht und große Teile der Bibel immer schon als Nikolaus-ähnliche Angstmache gesehen haben.“ Die beängstigende Frage taucht auf, ob die begeisterten Urteile vieler evangelikaler Leser ein Indiz dafür sind, dass auch der letzte Rest von Gottesfurcht unter uns Evangelikalen zu verschwinden droht und sich die mahnenden Worte aus 2. Tim. 4,3 buchstäblich erfüllt haben: „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren, sich aber zu den Mythen hinwenden.“ Was uns nachdenklich, selbstkritisch und wachsam machen sollte... Es scheint offensichtlich zu sein, dass der Autor in seinem Roman traumatische Erlebnisse verarbeitet hat, die er als Kind oder Jugendlicher in seinem evangelikalen Elternhaus oder Umfeld erlebte. Das verlogene Doppelleben, pharisäische Arroganz, abstoßende Unglaubwürdigkeit und das oft nur formale Christenleben ohne warmherzige Beziehung zu dem Erlöser scheint mir der Hintergrund dieses Buches zu sein. Immer wieder stößt man auf solche tragischen Zusammenhänge und die dadurch bedingte „Schlagseite“ als Reaktion. Und die begeisterten Reaktionen zahlloser Leser machen deutlich, dass leider genau dieses Zerrbild vom Christsein weit verbreitet ist und deshalb biblische Dogmatik, konsequente Nachfolge, verbindliches Gemeindeleben und die Anerkennung von Autoritätsstrukturen in Misskredit geraten sind. Deshalb wahrscheinlich auch die starke Betonung von Beziehungen, Liebe, „Papa-Gott“, Spiritualität, Intuition und Gefühlen, die in dem Buch „Die Hütte“, wie auch in „Der Schrei der Wildgänse“ und vielen anderen Publikationen erkennbar ist. Damit sind solche Publikationen bei aller berechtigten Kritik am Inhalt und an der Einseitigkeit gleichzeitig auch eine starke Herausforderung, unser eigenes Bekenntnis und Leben als Nachfolger Jesu einer kritischen Selbstprüfung zu unterziehen. Wir sollten die Frage bewegen, ob in unserem persönlichen Leben wie auch im Gemeindeleben echte Charakterzüge unseres Herrn Jesus zu erkennen sind, die uns allein in der Heiligen Schrift gezeigt werden und Ausgewogenheit in Lehre und Leben bei uns zu finden ist. Abschließend einige mahnende Worte von A.W. Tozer, der von W.P. Young zwar auch zitiert, aber – wie es scheint – nicht verstanden wurde:
"Ein träumerischer, sentimentaler Glaube, der das Gericht Gottes über uns ignoriert und auf die Beteuerungen der Seele lauscht, ist so tödlich wie Blausäure! Ein Glaube, der passiv alle angenehmen Texte der Bibel akzeptiert, während er die ernsten Warnungen und Befehle übersieht oder verwirft, ist nicht der Glaube, von dem Christus und seine Apostel geredet haben.“
(Aus A.W. Tozer: „“Verändert in sein Bild“, CLV, S. 109).
_________________ Joh 14, 6 Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Joh 11, 25 + 26 Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?Wenn du technische Fragen oder Probleme hast, melde dich bei mir. Wir werden versuchen, jedes Knötchen zu lösen 
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Chili
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Mi 7. Okt 2009, 22:28 |
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Registriert: Mo 10. Mär 2008, 00:51 Beiträge: 1146
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Das PDF Knötchen habe ich mir gerade ausgedruckt, und geh jetzt lesen, ... lg
_________________ JESUS ~ MY FRIEND ~ MY KING ~ MY SAVIOR
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Gabi
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Sa 10. Okt 2009, 19:04 |
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Registriert: Fr 10. Jul 2009, 19:19 Beiträge: 705
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Auszug; Mack zuckte zusammen, als das Licht sich plötlich in einem Punkt bündelte, und in diesem Lichtstrahl sah Mack sie. Hinter dem Tisch, auf einer Art Richterstuhl mit hoher Lehne, saß eine große schöne, olivhäutige Frau mit feingeschnittenen Gesichtszügen, Sie war in eine dunkle, wallende Robe gekleidet und saß aufrecht und königlich wie eine Richterin des höchsten Gerichts. Sie war atemberaubend schön … Wie eine frische Brise die Staub davonweht, drängte ihre Stimme seine Frage sanft, aber nachdrücklich aus dem Raum. Mack konnte beinahe körperlich spüren, wie ihre Worte auf seinen Kopf herabregneten und in seine Wirbelsäule eindrangen, sodass ihm ein köstliches Prickeln durch den ganzen Körper lief. Er schauderte wohlig und beschloss, selbst nie wieder zu reden (S. 176)
Hier wird fernöstliche Kundalini beschrieben!
Alleine Gott Vater als "Richterin" darzustellen ist Gotteslästerung"
_________________ Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden. Kol. 1, 13-14
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Schoki
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: So 11. Okt 2009, 21:00 |
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Registriert: Sa 22. Mär 2008, 11:57 Beiträge: 54
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Gabi hat geschrieben: Hier wird fernöstliche Kundalini beschrieben! Interessant, was in diesem Buch alles zu finden ist. Schoki
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Reini
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Betreff des Beitrags: Re: "Die Hütte" - ein umstrittenes Buch Verfasst: Mo 19. Okt 2009, 20:31 |
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Registriert: So 16. Mär 2008, 23:21 Beiträge: 1602 Wohnort: Haslach
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Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht! Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Wenn sie nun zu euch sagen werden: »Siehe, er ist in der Wüste!«, so geht nicht hinaus; »Siehe, er ist in den Kammern!«, so glaubt es nicht! Matthäus 24,23-26 Vielleicht auch ein zu überlegender Aspekt - ob Gottes Geist tatsächlich jemanden dazu leiten würde, einen Roman zu verfassen, welcher einen "Gott" in einer Hütte präsentiert, obwohl JESUS in seinem Wort in jener Weise wie in Matthäus 24,26 vor den Verführungen der letzten Zeit eindringlichst warnt!! ... wohl eher der Geist des Antichrist, welcher in diesem Roman das "Vorspiel" für den vielleicht bereits nächsten Akt insziniert. Surftipp: ... im Sog der VerführungReini
_________________ Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8,36
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